Mario Haber

Der Name „Fai­asa­la­man­da“ ist Pro­gramm!

Mario Haber (36) aus Glanegg ist als „Faiasalamanda“ musikalisch unterwegs. Wie er zu dem Namen kam, erzählt er im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Der Name „Fai­asa­la­man­da“ ist Pro­gramm!Mario Haber alias „Faiasalamanda“ verschreibt sich der Kärntner Mundart, dem Reggae und der „Dialekt Mukke“.

© Maren Rössler

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Pan­de­mie in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren trug dazu bei, dass es um den Glan­eg­ger Sän­ger und Musi­ker Mario Haber etwas still wur­de. Ein Schick­sal, das er mit allen Künst­lern teil­te. Doch nun möch­te er wie­der durch­star­ten.

Die Anfän­ge

Seit dem Jahr 2006 ist er als „Fai­asa­la­man­da“ unter­wegs. Damals gab er in Kla­gen­furt sein ers­tes Kon­zert. „Den Künst­ler­na­men ‚Fai­asa­la­man­da‘ habe ich mir zulegt, weil mich als Kind die Feu­er­sa­la­man­der mit ihren schö­nen Far­ben fas­zi­niert haben – und weil sie so feu­rig wie ich sind. Des­halb war für mich auf Kärnt­ne­risch ‚Fai­asa­la­man­da‘ ein­fach pas­send“, erklärt Haber (36). 2010 kam die ers­te CD mit dem Namen „Car­in­thia“ auf den Markt. Dar­auf sind zwölf Lie­der zu hören. „Elf davon habe ich selbst geschrie­ben. Der zwölf­te Titel ist eine Cover­ver­si­on von ‚In da Möll­tål­leitn‘. Das ist bei den Leu­ten so gut ange­kom­men, dass ich 2012 die zwei­te CD namens ‚Haus­mu­si‘ aus­schließ­lich mit bekann­ten Kärnt­ner Lie­dern, mit moder­nen Beats und Rhyth­men neu inter­pre­tiert, auf­ge­nom­men habe“, erzählt der „Fai­asa­la­man­da“.

Weni­ge Auf­trit­te

Der Glan­eg­ger Künst­ler bleibt sei­nem Musik­stil Reg­gae stets treu, eben­so dem Kärnt­ner Dia­lekt. „Von Freun­den wird mei­ne Musik des­halb ger­ne als ‚Dia­lekt Muk­ke‘ bezeich­net“, schmun­zelt Haber. In der Pan­de­mie wur­de es für hei­mi­sche Künst­ler schwie­rig. „Die Gas­tro­no­mie hat­te selbst genug Pro­ble­me und viel­fach auch kein Geld für die Musik. Die Wir­te sind froh, dass sie über­haupt ihr Lokal voll bekom­men. Und die gro­ßen Ver­an­stal­ter neh­men lie­ber bekann­te Künst­ler. Die Klei­nen blei­ben dann übrig“, bedau­ert Haber.

Sport­lich unter­wegs

Vie­le Kon­zer­te bestrei­tet der Künst­ler als Solist, weil er sich der­zeit kei­ne Band leis­ten kann. Des­halb muss Haber immer wie­der ande­re Jobs anneh­men, um zu über­le­ben. Im Win­ter ist er als Ski­leh­rer unter­wegs, im Som­mer betä­tigt sich der Sän­ger als Adven­ture-Gui­de in Sei­den­dorf an der Drau. Da gibt es einen Drau­pad­del-Weg, wo Hob­by­sport­ler mit den Pad­del­boo­ten und Kanus unter­wegs sind.

Ein Hoff­nungs­schim­mer

Am Kon­zert­him­mel tut sich für den „Fai­asa­la­man­da“ ein Hoff­nungs­schim­mer auf: Am 9. Juli 2022 steht er mit „Mata­kus­tix“ in Kla­gen­furt am Met­nitz­strand am Wör­ther­see auf der Büh­ne. „Da gibt es auch das ‚Trentschpatale‘-Lied, das ich schon lan­ge mit ‚Mata­kus­tix‘ gemein­sam sin­ge, zu hören. Das Lied kommt auch auf die neue CD von ‚Mata­kus­tix‘. Ich freue mich schon rie­sig auf das Kon­zert“, betont Haber.

 

Wis­sens­wert

Für alle Ver­an­stal­ter und Gas­tro­no­men, die einen Solo­künst­ler suchen, ist www.faiasalamanda.at eine gute Adres­se. Buchungs­an­fra­gen sind per E‑Mail (booking@faiasalamanda.at) mög­lich.

 

21.05.2022 18:50
Anzeige
Der Name „Fai­asa­la­man­da“ ist Pro­gramm!Mario Haber alias „Faiasalamanda“ verschreibt sich der Kärntner Mundart, dem Reggae und der „Dialekt Mukke“.

© Maren Rössler