Förderung
Biowärme Steinfeld investierte kräftig
Landesrätin Sara Schaar besuchte die Biowärme Steinfeld GmbH und hatte eine Förderung mit im Gepäck.
Förderung für die Biowärme Steinfeld GmbH: Geschäftsführer Reinhold Tschabitscher, Landesrätin Sara Schaar und Bürgermeister Ewald Tschabitscher (von links)© Büro LR Schaar
Jene der Biowärme Steinfeld GmbH ist eine von aktuell rund 250 Fernwärme-Anlagen in Kärnten. Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten, stattete dem Unternehmen einen Besuch ab, um Geschäftsführer Reinhold Tschabitscher eine Fernwärme-Förderung über 8.364 Euro aus dem Alternativenergie-Fördertopf zu überreichen. Dieser Zuschuss dient zur Tilgung der letzten Rate eines Fernwärme-Darlehens, das vom Land Kärnten gewährt wurde.
Neue Photovoltaik-Anlage
Bei der Biowärme Steinfeld standen einige Investitionen an. „Das Fernwärme-Netz wurde durch neue Anschlüsse erweitert. Wir haben auch in die betriebliche Anlage investiert, um sie auf dem neusten Stand der Technik zu halten. Neu installiert wurde auch eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 54 Kilowatt-Peak, die seit Herbst im Einsatz ist“, berichtet Tschabitscher.
Bestehende Bereiche verdichten und erweitern
Was die Fernwärme in Kärnten betrifft, gibt Schaar folgendes Ziel vor: „Es geht uns vor allem darum, bestehende Fernwärme-Bereiche zu verdichten und zu erweitern. Hier setzen wir seitens der Landes-Umweltabteilung fördertechnisch an. Denn Fernwärme ist nicht nur klimafreundlich, sondern sie ist auch ein wichtiger Faktor zur Verbesserung der Luftgüte. Die Feinstaub-Problematik hat sich durch den Fernwärme-Ausbau beispielsweise im Klagenfurter Becken und im Lavanttal wesentlich verbessert.“
Fernwärme nimmt stetig zu
Beachtlich ist, dass in Kärnten der Erneuerbaren-Anteil im Bereich der Fernwärme von 2015 bis 2020 von 68 auf 92 Prozent gesteigert werden konnte. Damit ist unser Bundesland, so Schaar, österreichweit Vorreiter. Die produzierte Wärme aus Fernwärme nimmt auch stetig zu – von 2015 bis 2020 um rund 15 Prozent. „Um das weiter zu forcieren, setzen wir auf gezielte Fördermaßnahmen, zum Beispiel für die Errichtung von Fernwärme-Anlagen oder für die Anschlüsse“, erklärt Schaar.

