Villacher Saubermacher
Früherer Dienstbeginn bei Hitzewellen
Die Stadt Villach präsentiert sich als arbeitnehmerfreundlicher Dienstgeber: Vor angekündigten Hitzewellen starten die „Saubermacher“-Teams im Sommer ihren Arbeitstag bereits um 5.30 Uhr.
Wenn das Thermometer in den Sommermonaten immer öfter auf über 30 Grad klettert, ist der Job der „Saubermacher“-Teams besonders anstrengend. „Jedes Sammel-Team bewegt während seines Diensts im Schnitt 400 bis 500 Müllbehälter und stemmt damit an einem Tag bei jeder Wetterlage zwischen 10.000 und 12.000 Kilogramm. Das ist echte Knochenarbeit, die schon bei normalen Temperaturen extrem kräfteraubend und schweißtreibend ist“, betont die zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Schlafenszeit der Villacher nicht stören
Um den „Saubermännern“ die Arbeit etwas zu erleichtern, wurde der Dienstbeginn nun in die früheren Morgenstunden verlegt. „Die Teams starten an extremen Hitzetagen bereits um 5.30 Uhr statt um 6.15 Uhr. Das frühere Dienstende kommt ihnen sehr entgegen und motiviert“, begründet Katholnig. Die Mitarbeiter sind natürlich stets bemüht, die Schlafenszeit der Villacher nicht vorzeitig durch die Geräuschentwicklung bei der Müllabholung zu stören. Katholnig appelliert dennoch an Verständnis und Toleranz: „Dieser vorverlegte Dienstbeginn wird nicht generell den ganzen Sommer eingeführt. Wir entscheiden zeitnah im Hinblick auf die aktuelle Wetterlage und ‑entwicklung.“
Die Stadt Villach sieht es als Arbeitgeber, so die Vizebürgermeisterin, als ihre Pflicht an, den Mitarbeitern den wichtigen Job etwas kräfteschonender zu ermöglichen, wenn Hitzewellen zu erwarten sind.



