Villach
Kärntner Sportler des Jahres 2024 gekürt!
Bereits zum 60. Mal wurden Kärntens Sportlerinnen und Sportler des Jahres von den Mitgliedern des Sportpresseklubs Kärnten ausgezeichnet.
Kärntens Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2024 wurden feierlich ausgezeichnet - und das zu Recht!© SPK Kärnten/Arbeiter
Herausragende sportliche Leistungen, die das Kärntner Sportjahr 2024 ausmachten, standen gestern (21. Dezember 2024) bei der traditionellen „Nacht des Sports“ im Congress Center Villach im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Gäste aus ganz Kärnten folgten der Einladung, um mit Spannung die Wahl des Kärntner Sportlers und Sportlerin zu verfolgen. Ausgezeichnet werden sie seit 60 Jahren von den Mitgliedern des Sportpresseklubs.
60.000 Sportler und 1.600 Vereine
Landeshauptmann Peter Kaiser präsentierte an diesem Abend eine unfassbare Zahl, die die Rolle des Sports wieder einmal eindrücklich unterstreicht: In Kärnten gibt es momentan 60.000 Sportler, die in rund 1.600 Vereinen aktiv ihren Leidenschaften nachgehen. „Toll, dass es euch gibt“, freute sich der Landeshauptmann über die stetig wachsende Kärntner Sportfamilie.
Dass die große Verleihung wirklich schon zur Tradition gehört, machte Sportpresseklub-Kärnten-Obmann Marijan Velik deutlich, der sich insbesondere bei den Sportlern bedankte, die im zu Ende gehenden Jahr 2024 abermals großartige sportliche Leistungen erbrachten.
Um solchen sportlichen Leistungen auch bereits in jungen Jahren den Weg zu bereiten, gibt es seit mittlerweile zehn Jahren das Olympiazentrum. Für Landessportdirektor Arno Arthofer sei das ein einzigartiges Vorzeigemodell, gerade junge Sportler aus Kärnten bei ihren Vorbereitungen zu unterstützen.
Vadlau und Tschofenig ausgezeichnet
Mit 56 Punkten Abstand zu Anna Gasser gewann Lara Vadlau in der Kategorie “Kärntner Sportlerin des Jahres 2024”. Magdalena Lobnig gelang der dritte Platz. Vadlau ist in den letzten Monaten zu einem inspirierenden Vorbild für Mädchen und junge Frauen geworden: “Zieh dein Leben durch, es ist komplett egal, was die anderen denken. Hauptsache, du kannst dich in den Spiegel schauen. Deshalb bin ich immer mit stolzer Brust durch die Straßen gelaufen, denn es gab nie einen Grund, sich zu verstecken”, verriet Vadlau damals im Ö3-„Frühstück bei mir“.
In der Kategorie “Kärntner Sportler des Jahres 2024” bekam Marco Schwarz, der 2023 bei der Abfahrt in Bormio sich schwere Verletzungen zuzog, den dritten Platz. Während Schwimmer Heiko Gigler mit 417 Punkten den zweiten Platz erreichte, ging die Auszeichnung an Schispringer Daniel Tschofenig. Vor zwei Wochen feierte der gebürtige Hohenthurner in Wisla seinen ersten Weltcup-Sieg.
Doch es galt noch weitere Sporttalente aus Kärnten auszuzeichnen!
Gratulation an die Lobnig-Schwestern
Magdalena und Katharina Lobnig, die in der Kategorie “Mannschaft des Jahres” gekürt wurden, stehen gemeinsam wohl wie keine anderen Sportler in Österreich für den Rudersport. Trainiert wird dabei nicht nur in den europäischen Gewässern, sondern selbstverständlich auch in ihrem Heimatort Völkermarkt: Katharina bekam in diesem Jahr die Sportleistungsmedaille des Landes und der Vorplatz beim Ruderzentrum an der Drau wurde zudem in Magdalena-Lobnig-Platz umbenannt (“KLiCK Kärnten” berichtete). Die Lobnig-Schwestern sicherten sich übrigens bei der Weltmeisterschaft im Küstenrudern vor Genua die Goldmedaille.
Hafner und Fugger sind die Aufsteiger
Wer sind nun die Aufsteiger des Jahres? Die Wahl der Mitglieder des Sportpresseklubs fiel dabei auf die Wasserschi-Läuferin Katharina Hafner, die erstaunliche Leistungen in der Jugendklasse (U17-EM und der U17-WM) erzielte. Bei den Männern gewann Radsportler Heimo Fugger, der mit Erfolgen bei der Junioren-EM und ‑WM auf sich aufmerksam machte.
Großartige Leistungen von Köck und Grochar
Für eindrucksvolle und vor allem inspirierende Leistungen sorgen jährlich auch Kärntens Sportler mit Beeinträchtigungen. Eine davon ist auch Melissa Köck, die in der Türkei gleich fünf Goldmedaillen im Rahmen der Deaflympics (Gehörlosensport) holte. Doch ebenso Schirennläufer Thomas Grochar konnte sich über eine Auszeichnung freuen.
Winkler und Rametshofer überzeugten
Die Skifahrerin Elena Winkler freute sich über ihre Auszeichnung in der Kategorie “Special Olympics Sportlerin des Jahres”. Winkler raste bei den Nationalen Winterspielen in der Steiermark im Super G zu Gold und im Riesentorlauf zu Silber. Bei den Männern fiel die Entscheidung auf Stocksportler Thomas Rametshofer, der bei den Nationalen Winterspielen in der Steiermark Erfolge (Gold und zweimal Silber) feierte.
Für seine gesamte Laufbahn wurde schließlich Friedl Koncilia ausgezeichnet.































