Klagenfurt
Pkw stürzt in Klagenfurt auf Bahngleise: Lenker bleibt unverletzt
Autofahrer durchbrach auf der Villacher Straße eine Steinmauer und krachte rund zehn Meter tiefer auf die ÖBB-Gleise – zum Glück war gerade kein Zug unterwegs.
© Foto: Berufsfeuerwehr Klagenfurt
Mehr als nur einen Schutzengel hatte gestern ein Autofahrer in Klagenfurt! Gegen 16.45 Uhr kam der Lenker mit seinem Pkw auf der Villacher Straße von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Steinmauer und stürzte rund zehn Meter über eine Steinwand auf die darunterliegenden ÖBB-Gleise.
Frontal im Gleisbereich aufgeschlagen
Das Fahrzeug krachte frontal im Bereich der Gleise auf und blieb anschließend seitlich auf den Schienen liegen. Der Unfall hätte dramatische Folgen haben können – doch wie durch ein Wunder konnte sich der Lenker unverletzt selbst aus dem völlig verunfallten Wagen befreien.
Mehr noch: Der Mann war sogar in der Lage, selbstständig die Einsatzkräfte zu verständigen. Besonders großes Glück hatte er auch deshalb, weil sich zum Unfallzeitpunkt auf den beiden betroffenen Gleisen kein Zug befand.
Bahnverkehr gesperrt, Feuerwehr im Einsatz
Nach der sofortigen Sperre des Bahnverkehrs und der Freigabe der Einsatzstelle durch den ÖBB-Einsatzleiter übernahm die Berufsfeuerwehr Klagenfurt die Bergung des Fahrzeugs.
Mit der Seilwinde des schweren Rüstfahrzeugs Kran sowie umfangreichem Unterbaumaterial wurde der Pkw von den Gleisen gezogen und schließlich auf befestigtem Boden abgestellt.
Der Unfall ging damit glimpflicher aus, als es die Bilder der Einsatzstelle vermuten lassen: Der Lenker blieb unverletzt – und auch der Bahnverkehr war zum entscheidenden Zeitpunkt nicht betroffen.
